Naturpark Sieding (Sierningtal)

Herzstück der Naturlandschaft um Ternitz ist der Naturpark und dasErholungsgebiet Sierningtal.
Auf 16 km² hat man - soweit man schaut - nur Landschaftsschutzgebiet. 50 Kilometer markierte Wanderwege, Kinderspielplätze, Tiergehege, Teiche, Fitnessparco
urs, über 300 Rastplätze und eine Aussichtswarte, von der der Blick vom Semmering/Rax/Schneeberg-Gebiet bis zur pannonischen Tiefebene reicht, erweitern die Möglichkeiten für Besucher der Region.
Hier ein Link für nähere Infos: >>>> HIER KLICKEN <<<<
Schloss Stixenstein
Schloss Stixenstein, auf einem Felsvorsprung ca. 7 km nordwestlich von Ternitz, am südlichen Ende der Enge der Sierningtales gelegen, ist heute wie der Torbogen im Besitz der Stadt Wien. Die Burg dürfte, wie Mauerreste zeigen, im dritten Viertel des 12. Jahrhunderts errichtet worden sein.

Zu Beginn des 14. Jahrhunderts erwarb die Familie Stüchse von Trauttmansdorff die bestehende Burg namens Stein und nannte sie in Stüchsenstein ("Stixenstein") um.
1547 gelangte die Burg in die Herrschaft der Grafen Hoyos. Die bereits stark verwahrloste Burg wurde instand gesetzt und im Renaissancestil zum repräsentativen Schloss ausgebaut. 1802 wurde das Gebäude durch einen verheerenden Brand bis auf die Hauptmauern zerstört. Erst in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts begann man mit dem Wiederaufbau, in dessen Zug die Vorburg als Wohnsitz ausgebaut und die ursprünglich gotische Kapelle klassizistisch vereinfacht wiederhergestellt wurde. Der angrenzende längliche Wohntrakt in der Südwestecke der Burg ist heute nur mehr als Ruine vorhanden.
Der interessanteste Teil der Burg ist der Bergfried, der an der höchsten Stelle des Burgareals liegt. Der viergeschossige Turm mit seinen 3,7 Meter dicken Mauern dürfte aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts stammen, wurde aber im 16. Jahrhundert verändert.

1865 erwarb die Stadt Wien die für die Wasserversorgung der Stadt benötigte Stixensteinquelle und 1937 die dazugehörigen Wälder mit dem Schloss Stixenstein.
Die jetzige Besitzerin, die Stadt Wien, machte mit der Dachsanierung die Räume teilweise wieder nutzbar.
Heute finden im Gebäude, dass auch für private Feste gemietet werden kann, Theateraufführungen, Konzerte und Ausstellungen statt. Die Burg auch öffentlich zugängig.
Flatzer Wand
Auf die Flatzer Wand
Zu den Vorbergen des Schneebergs, im südöstlichen NÖ, gehört neben der Hohen Wand auch die Flatzer Wand.
Aufstieg über die Flatzer Wand
Von der Straße Richtung Raglitz/Würflach zweigen die markierten Wege zur Flatzer Wand ab. Diese bewältigt man entweder auf dem mit Stahlleitern ausgebauten „Jubiläumssteig“ (nur für Geübte und Schwindelfreie, Kinder mit Seilsicherung !) oder auf dem ganz leichten „Fürstensteig“. Oberhalb des Felsabbruches wandert man links zur Einkehr im Neunkirchner Haus.

Rundweg über den Gösing
Einfacher Abstieg auf dem Hüttenfahrweg über den Flatzer Anger. Von dieser Sattelwiese bei der Steinsäule aber interessanter weiter auf roter Markierung über den Gipfel des Gösing. Herrlichste Aussicht beim „Schneebergbankerl“ und vom Waldrand (rechts abseits der Markierung) abbrechende Felsvorsprünge und schroffe Grate! Beim Abstieg aufpassen – von der Markierung Richtung Ternitz links abzweigend auf dem orange markierten Naturlehrpfad oder spätestens bei der gelben Markierung links.
Schneebergbahn

Seit 1897 bringt eine Zahnradbahn die Ausflügler auf seinen rund
1800 m hohen Gipfel. Schon während der Fahrt bieten sich beeindruckende Aussichten, die Rast an der Zwischenstation mit dem Genuss frischer Buchteln bietet eine weitere Überraschung. Der Zug bewältigt auf seiner 9,8 km langen Fahrt 1.218 Höhenmeter. Oben angelangt, am höchsten Bahnhof Österreichs, fasziniert der fanstatische Weitblick über Niederösterreich bis nach Wien, auf die Alpen und ins Burgenland. Es ist sicher ein Ausflugsziel, das sich lohnt.
Gahns
Der Gahns liegt auch im Bezirk Neunkirchen. Das Hochplateau stellt den Ausläuferberg des Schneeberges dar. Der Gahns befindet sich in unmittelbarer Nähe des Schneeberges, und deshalb ist er für Wanderer von besonderem Interesse. Weiters beeindruckt auch die Aussicht auf die umliegenden Regionen. Die Fernsicht reicht an schönen Sommertagen bis weit ins Land hinein.

